Die Cloud, Whatsapp, Facebook – welchen Raum gibt es da für die „altmodische“ Postkarte? Befragt man die Menschen dazu, dann steht die Postkarte nach wie vor an der ersten Stelle, wenn man einen Urlaubsgruß verschicken, oder etwas Besonderes sagen will. Es handelt sich dabei quasi um den „Premium“-Gruß, den man an seine Lieben versendet.

Frau Minyoung Paik hat sich für ihre letzte Semesterarbeit gerade dieser Thematik bedient und ein sehr sympathisches Projekt auf die Beine gestellt. Sechs Postkartenständer wurden bestückt und mittels Motoren in Rotation versetzt. Fluhr Displays sponserte die Kunstinstallation mit sechs bewährten Kartendisplays aus seinem Standard-Programm.

Die Idee von Frau Paik begeisterte die Geschäftsleitung von Fluhr auf Anhieb. Die Karten wurden durch die schnelle Rotation unerreichbar und die Kartenständer in ihrer Gesamtheit zu einem Kunstobjekt, das bei der Werkausstellung im Foyer der Akademie der Bildenden Künste in München viele interessierte Blicke auf sich zog. So zeigte die Installation gerade mit Hilfe der guten alten Postkarte, wie rasant die Eindrücke in einer sich schnell verändernden Welt an uns vorbeiziehen. Meist haben wir noch nicht einmal die Chance nach diesen Erinnerungen zu greifen, geschweige denn, sie festzuhalten.

Für uns macht gerade das die „langsame“, gute alte Postkarte so anziehend.

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